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Dienstag, 1. September 2015

"Den Himmel berühren, die Erde verändern" (Teil 2) - Wenn, dann....

Hören.
Vergeben.
Heilen.
Kraftvolle Worte.

Worte, die deutlich machen, was Gott tun kann, wenn Menschen sich Ihm im Gebet zuwenden.

Diese drei Worte, die in 2. Chronik 7,14 erwähnt werden, beschreiben Gottes Herzschlag für jeden Menschen. Also auch für Dich.
Dort heißt es:

"Wenn dann mein Volk, über dem mein Name ausgerufen ist, sich demütigt und zu mir betet, wenn es meine Gegenwart sucht und von seinen bösen Wegen umkehrt, dann werde ich es vom Himmel her hören, ihre Sünden vergeben und ihr Land heilen."
(2. Chronik 7,14)


In diesem Text spielen vor allem zwei Worte eine wichtige Rolle - zwei Worte, die bestimmen inwiefern das zu Beginn genannte Dein Leben prägen kann.

Diese Worte lauten "Wenn...dann". "Wenn... dann".

Wenn Menschen, die an Gott glauben seinen Namen im Gebet "anrufen", dann wird Gott hören und antworten. "Wenn... dann".

Ziemlich simpel, aber dennoch ganz schön herausfordernd! "Wenn... dann".

Den Himmel berühren, die Erde verändern. So lautet der Titel der aktuellen Post-Serie zum Thema GEbet - aber wie genau kann dies geschehen?

E.M. Bounds hat einmal folgendes über Gebet geschrieben:
"Gott formt die Welt durch Gebet. Je mehr Gebet es in der Welt gibt, desto besser wird es der Welt gehen."

Hudson Taylor, seines Zeichens China-Missionar sagte zum Thema Gebet folgendes:
"Es ist möglich Menschen durch Gott einzig und allein durch Gebet zu bewegen".

Umgekehrt bedeutet dies aber auch: Wenn wir nicht beten, werden bestimmte Dinge nicht eintreffen können. "Wenn...dann".

Bestimmte Dinge werden also nur dann geschehen, wenn wir beten. Punkt. Gott möchte diese Welt bewegen - auch und vor allem durch unser Gebet. Durch Dein Gebet.

Ich möchte Dich heute ermutigen durch Dein Gebet den Himmel zu berühren und so die Erde zu verändern - denn genau dies kannst Du Durch Dein Gebet tun.

Dass Du genau das erlebst, wünsche ich Dir von ganzem Herzen.

Donnerstag, 27. August 2015

Den Himmel berühren, die Erde verändern (Teil 1)

Hast Du Dich vielleicht auch schon einmal gefragt was Gott eigentlich den ganzen Tag so macht?

Für John Wesley hat die Beantwortung dieser Frage ganz viel mit Deinem persönlichen Gebetsleben zu tun, Er sagt:
„Gott tut nichts Anderes als auf die Gebete seiner Kinder zu antworten.“
(John Wesley)

Wow – was für ein herausfordernder Gedanke!

Dieses Zitat fordert mich immer wieder neu heraus und stellt mich vor folgende Frage

Wie viel gebe ich Gott in meinem Leben zu tun? Inwiefern gebe ich ihm durch mein persönliches Gebet die Möglichkeit immer wieder in mein Leben einzugreifen?

Die ganze Bibel ist voller Einladungen Gott nahe zu kommen – einer der Hauptwege dies zu tun, ist durch das persönliche Gebet.

Menschen fragen mich immer wieder wie es möglich ist den Willen Gottes für sein Leben zu erkennen. In 1. Thessalonicher 5,16 gibt Paulus uns eine Antwort auf diese Frage:

Freut euch allezeit! Hört niemals auf zu beten! Dankt Gott unter allen Umständen! Das will Gott von euch und das ermöglicht er euch durch Christus.
(1. Thessalonicher 5,16-17)

Gottes Wille für Dein Leben ist Gebet.
Und wenn Du betest, lebst Du im Willen Gottes für Dein Leben.
Lebst Du Gottes Willen für Dein Leben bereits?

Egal wie Deine Antwort auf diese Frage lautet: Gott lädt Dich heute ganz neu ein ihm nahe zu sein. 24/7, rund um die Uhr.

Denn Gott tut nichts Anderes als auf die Gebete seiner Kinder zu antworten – auch auf Deine!

Dass Du das erlebst, wünsche ich Dir von ganzem Herzen!


„Prayer does not equip for the greater work, Prayer is the greater work“

„Gebet bereitet uns nicht für größere Dienste vor, Gebet ist dieser größere Dienst“
(Oswald Chambers)

Mittwoch, 1. Oktober 2014

P.R.A.Y

Hast Du Dir eigentlich schon einmal die Frage gestellt ob und wie Du Gott zum Lachen bringen kannst?
Der französische Mathematiker und christliche Philosoph Blaise Pascal gibt hierauf eine brillante Antwort:

"Wenn Du Gott zum Lachen bringen willst, erzähle Ihm Deine Pläne."

Wow! Unsere kleine Perspektive, unsere kleinen Träume bringen Gott zum Lachen. Denn unser Gott ist größer! Gott ist größer!

»Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken«, sagt der Herr, »und meine Wege sind nicht eure Wege. Denn so viel der Himmel höher ist als die Erde, so viel höher stehen meine Wege über euren Wegen und meine Gedanken über euren Gedanken.
(Jesaja 55,8-9)


In dem Brief an die Gemeinde in Ephesus macht Paulus deutlich, dass Gott "unendlich viel mehr" tun kann, als wir uns vorstellen können. Gottes Möglichkeiten sprengen unseren Verstand! Gott hat mehr für Dich!

Wie kann diese Realität unsere werden? Wie wird dies Teil unseres Lebens?
Auch auf diese Frage weiß Paulus eine Antwort. In 2. Korinther 1,19 heißt es:

Denn Jesus Christus, der Sohn Gottes, war nicht Ja und Nein zugleich. In ihm ist das reine Ja Wirklichkeit geworden. Mit ihm sagt Gott Ja zu allen seinen Zusagen.

Der Schlüssel zu allen Zusagen und Versprechungen Gottes, der Schlüssel zu diesem "MEHR", das Gott für Dich bereithält, liegt in Jesus!
Es geht um Ihn!

Es stellt sich natürlich die Frage wie wir als einfach Menschen im Jahr 2014 diesem Jesus nahe kommen können. Die Antwort auf diese Frage ist Gebet!

Gebet erschließt die Segnungen des Himmels und bringt sie auf diese Erde, bringt sie in unser Leben.
Deswegen sollte Gebet nicht unser letzter Strohhalm, sondern unsere erste Antwort sein. Gebet ist powervoll!
Nicht umsonst heißt es in Hebräer 4,16

Lasst uns deshalb zuversichtlich vor den Thron unseres gnädigen Gottes treten. Dort werden wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden, die uns helfen wird, wenn wir sie brauchen.

Gebet macht den Unterschied, denn unser Gott ist ein Hörer des Gebets! Ich möchte Dich heute von ganzem Herzen einladen das selbst zu erleben. Was gibt es zu all dem noch zu sagen?

„Es kommt nicht darauf an, wie lange du betest und wie viel du betest, sondern dass du betest!"
(Suzette Hattingh)

Mittwoch, 16. Juli 2014

Wenn Gott zu schweigen scheint...

Gebet! Wenn es um dieses Thema geht, ist die Bibel voller Versprechungen und Zusagen und macht eines mehr als deutlich:
Gott (er-)hört Gebet!
Doch höchstwahrscheinlich (und hierfür muss ich kein Prophet sein), hast Du in Deiner Nachfolge bereits genau das Gegenteil erlebt: Du hast gebetet und Gott hat scheinbar nicht geantwortet.
Wie ist mit dieser Spannung umzugehen? Gilt es bestimmte Realitäten einfach zu ignorieren um weiterhin an Gottes Güte glauben zu können oder zweifeln wir an der Güte und somit am Wesen Gottes? Wie gehen wir mit dieser Spannung um?

Das Wort Gottes wäre nicht das Wort Gottes, wenn es uns auf diese Frage nicht eine hilfreiche Antwort bieten würde: diese finden wir in Lukas 22,39 ff.

In diesem Textabschnitt betet Jesus. Und sein himmlischer Vater antwortet ihm. An sich absolut nichts Außergewöhnliches. Nicht umsonst schreibt David in Psalm 34,5:

"Ich wandte mich an den Herrn und er antwortete mir; er befreite mich von all meinen Ängsten".

Unser Gott hört Gebet. Umso erstaunlicher sind diese Verse in Lukas 22: Denn Jesus betet (darum, dass ihm der Tod am Kreuz erspart bleiben möge), sein Vater antwortet ihm - und zwar auf eine erstaunliche Art und Weise.
In Vers 43 heißt es:

"Es erschien ihm aber ein Engel vom Himmel, der ihn stärkte"

Wow! Gott erhörte das Gebet seines eigenen Sohnes, immerhin stärkte er ihn durch einen Engel. Er gab ihm jedoch nicht das worum er gebeten hatte.
(Nur ein Kapitel später, in Lukas 23 lesen wir von dem qualvollen Tod Jesu am Kreuz).

Gott antwortet immer, wenn wir zu ihm rufen, jedoch nicht immer nach unseren Wünschen und Vorstellungen.

Wieso handelt Gott manchmal so? Eine gute Frage!

In der Bibel wird Gott mehrmals als Vater angesprochen. Dies geschieht nicht zufällig. Ein Vater weiß, was das Beste für sein Kind ist. Mit unserem himmlischen Vater ist es nicht anders.
Gott weiß, was das Beste für Dich ist.

Gibt es heute etwas in Deinem Leben wofür Du Gott vertraut hast, das bis jetzt aber immer noch nicht eingetreten ist?
Ich möchte Dich ermutigen, Gott weiterhin Vertrauen zu schenken. Und das selbst wenn die Erfüllung Deines Anliegens unmöglicher denn je erscheint. Wieso? Gott weiß, was das Beste für Dich ist!
Er ist zu 100% vertrauenswürdig!

Dass Du genau das immer mehr erlebst, wünsche ich Dir von ganzem Herzen!

Mittwoch, 5. Juni 2013

Der Schlüssel zur Kraft

Stark sein: Das ist doch der Wunsch von uns allen. Denn wer ist schon gerne schwach und hilfsbedürftig?

Man muss jedoch nicht erst sehr alt werden, um festzustellen, dass bloße Wünsche oft nicht genug sind und keine Veränderung herbeiführen können.

Wie kann der Transfer von einem kraftlosen hin zu einem kraftvollen Leben gelingen? Eine sehr gute Frage, auf die, wie ich glaube ein altes Kirchenlied Antwort gibt:
Hier heißt es:

Mehr Gebet, mehr Kraft.
Wenig Gebet, wenig Kraft
Kein Gebet, keine Kraft
Gebet ist der Schlüssel zur Kraft!

Eine kraftvolle Woche Dir

Joel

Samstag, 27. Oktober 2012

Hanna hat's drauf

Nichts Anderes habe ich heute gedacht, als ich Lukas 2,37 gelesen habe. "Wie kommt er denn darauf und was steht da eigentlich?" Eine gute Frage, über die ich dich jetzt nicht weiter im Unklaren lassen möchte ;)

Und es war eine Prophetin Hanna, eine Tochter Phanuëls, aus dem Stamm Asser. Diese war in ihren Tagen weit vorgerückt; sie hatte sieben Jahre mit ihrem Mann gelebt von ihrer Jungfrauschaft an; und sie war eine Witwe von vierundachtzig Jahren, die wich nicht vom Tempel und diente Gott Nacht und Tag mit Fasten und Flehen. (Lukas 2,36-37)

Wow! Was für eine beeindruckende Frau!

Mit sage und schreibe 84 (!!!) Jahren, mittlerweile verwitet, hat diese Frau zwei Leidenchaften: das Haus Gottes und Fasten und Gebet, WOW! Von beidem "wich sie nicht"

Ich möchte dich heute mit einer simplen Frage herausfordern.
Musst du wirklich erst 84 werden, bis du von dieser genialen Frau Gottes lernst? Wie könnte dein Leben aussehen und welche Richtung könnte es nehmen, wenn du dich heute dazu entscheidest dem Haus Gottes und dem Gebet DIE Priorität in deinem Leben zu geben?

Ich habe den Entschluss in meinem Herzen gefasst es Hanna gleichtun zu wollen! Du auch?

Gott segne dich!

Freitag, 15. Juni 2012

Montag, 18. April 2011

Ein Gebet der Hingabe

Meines Erachtens nach gibt es für einen Christen kaum eine schwierigere Aufgabe als sein Gebetsleben frisch und lebendig zu halten. Und zudem auch nichts Wichtigeres!

In einem Buch, dass ich gelesen habe heißt es:

"Ein nicht betender Christ ist ein Widerspruch in sich. Gebet ist der Sauerstoff eines jeden Gläubigen, das Wort Gottes ist seine Nahrung."
(Arthur W. Pink)

Was kann man tun, um sein Gebetsleben auf Trapp zu halten?

Etwas, was mich in letzter Zeit sehr inspiriert sind Gebete von anderen Menschen.

Im Folgenden eines, dass du vielleicht zu deinem eigenen machen kannst.

Gott segne dich!

Mein Vater, ich überlasse mich dir; mach mit mir, was dir gefällt.  Was du auch mit mir tun magst, ich danke dir. Zu allem bin ich bereit, alles nehme ich an. Wenn nur dein Wille sich an mir erfüllt und an allen deinen Geschöpfen, so ersehne ich weiter nichts, mein Gott. In deine Hände lege ich meine Seele.
Ich gebe sie dir, mein Gott, mit der ganzen Liebe meines Herzens, weil ich dich liebe und weil diese Liebe mich treibt, mich dir hinzugeben, mich in deine Hände zu legen, ohne Maß, mit einem grenzenlosen Vertrauen. Denn du bist mein Vater.

(von Charles de Foucault)




Donnerstag, 24. Februar 2011

Dietrich Bonhoeffer über das Gebet

Das Gebet ersetzt keine Tat, aber es ist eine Tat, die durch nichts zu ersetzen ist.
(Dietrich Bonhoefer)


Zitat des Tages (von John Bunyan)

Jeden Tag sollte man mit Bibellese und Gebet anfangen,denn: Entweder wird die Sünde dich von der Bibel abhalten, oder die Bibel wird dich von der Sünde abhalten.
(John Bunyan)

Herr, mein Gott, du allein kannst mir noch helfen! Tag und Nacht schreie ich zu dir!
(Psalm 88,2)

Gib Gott deinen Morgen und er vertreibt deine Sorgen, gib Gott deine Nacht und du wirst sehen, wie er über dir wacht!
(Joel)

Ich möchte dich ermutigen dieses starke Zitat umzusetzen und zu sehen, wie Gott Großes in deinem Leben tut.

Sonntag, 20. Februar 2011

Joseph und die Kraft des Gebets

Joseph wuchs im westafrikanischen Liberia auf. Er hatte ein schweres Leben. Als kleiner Junge hatte er einen Überfall von Rebellen auf sein Dorf überlebt, bei dem seine Eltern und Freunde getötet wurden. Nicht genug: An seinem Hals wuchs ein riesiges Geschwür. Die Leute fürchteten sich sogar vor ihm. Er hatte kein Geld, um sich in einem richtigen Spital operieren zu lassen. Deshalb betete er. 20 Jahre lang. Joseph erzählte im ganzen Dorf, dass Gott sein Gebet erhören werde. Deshalb war er auch nicht überrascht, als er hörte, dass ein Schiff von „Mercy Ships“ (christliche Hilfsorganisation) nach Liberia kommen würde, voller Ärzte, die kostenlose Operationen durchführen würden. Und er war auch nicht überrascht, als er erfuhr, dass man auf dem Schiff gerade auf die Entfernung gutartiger Geschwülste spezialisiert war. Als Joseph später aus dem Spital entlassen wurde, grinste er in Gedanken daran, was er all den Leuten sagen wollte, die immer an seinen Worten gezweifelt hatten. „Ich bin so glücklich. Ich werde ihnen allen sagen, dass Gott mein Gebet erhört hat.“